Der Trauzeuge ist der unentbehrliche Organisator im Hintergrund. Er ist die rechte Hand des Bräutigams und kennt den zeremoniellen Ablauf des Tages aus dem eff eff.
Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft gehören ebenso zu seinen Tugenden wie
Bescheidenheit und Zurückhaltung. Unterstützt wird er von der Trauzeugin.
Aufgaben eines Trauzeugen
Merke: Der Trauzeuge ...
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unterstützt das Brautpaar bei der Vorbereitung und Planung der Hochzeit
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organisiert den Junggesellenabend
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nimmt an sämtlichen vorhochzeitlichen Events teil
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achtet darauf, dass die Platzanweiser (wenn vorhanden) rechtzeitig erscheinen und
die Sitzverteilung geordnet abläuft
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bewahrt die Trauringe sicher auf und übergibt sie zur rechten Zeit dem Bräutigam
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begleitet die Trauzeugin nach der Zeremonie aus der Kirche
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ist der erste, der einen Toast auf das Hochzeitspaar ausbringt und ggf. die schriftlichen
Glückwünsche verliest
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mischt sich unter die Gäste und führt interessante und überaus geistreiche Gespräche
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sorgt, bei entsprechender Vereinbarung, für die diskrete Bezahlung der Organisten,
Musiker, Servicekräfte usw. (Briefumschläge vorbereiten)
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kümmert sich um einen zeitlich geordneten Ablauf der vorbereiteten Spiele und Reden
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sorgt für einen bunten Abgang.
Ohne Frage:
Ein wirkliches Problem bei der Bewältigung dieser Aufgaben gibt es für Sie natürlich nicht ;-).
Dennoch lohnt es sich, auf zwei der oben genannten Punkte noch etwas näher einzugehen...
Hochzeitsansprache
Leider ist es nur den Wenigsten vergönnt, vor einer versammelten Hochzeitsgesellschaft
aus dem Stegreif eine gelungene Rede halten zu können.
Gehören Sie zu diesem erlauchten Kreis, so können Sie diesen Absatz getrost überspringen.
Allen anderen hier ein paar nützliche Anregungen:
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Um was für eine Gesellschaft handelt es sich? Ist eine eher traditionelle Ansprache
angebracht oder ist lockerer Umgangston erlaubt?
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Beachten Sie die drei T's: Timing, Takt, Taste. Stellen Sie die Geduld des Publikums nicht zu sehr auf die Probe. Kurz gefasste Anekdoten wirken frischer und erhalten die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Der Inhalt sollte eine gewisse Schmerzgrenze nicht überschreiten (ein detaillierter Bericht über den letzten Kegelausflug mit dem Bräutigam auf St. Pauli lässt die Stimmung der Braut garantiert schlagartig ansteigen).
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Schauen Sie Ihr Publikum an. Bei einer Hochzeitsrede gilt: Lieber frei und etwas holprig
als abgelesen und fehlerfrei.
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Kündigen Sie nicht ständig das Ende Ihrer Rede an (... "und zu guter Letzt möchte ich noch"...)
und sprechen danach noch eine halbe Stunde - spätestens nach dem dritten Mal glaubt Ihnen
kein Mensch mehr.
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Eine wichtige Kleinigkeit: Achten Sie vor Beginn Ihrer Rede darauf, dass
alle Gläser gefüllt sind. So lässt es sich deutlich besser auf das junge Brautpaar anstoßen.
Ein bunter Abgang
Einfach, aber effektiv! Präparieren Sie das Hochzeitsauto des Brautpaares.
Füllen Sie es bis zum Rand mit roten Herzballons.
Begleitet von den besten Wünschen der Hochzeitsgäste, tritt das frisch
vermählte Paar aus der Kirche. Der Bräutigam öffnet seiner Braut die
Beifahrertür des Wagens und ein Meer von roten Herzen erhebt sich in den blauen Himmel.
Noch besser: ein Cabriolet. Das zurückgeklappte Verdeck gibt die bunten Luftballons mit einem Mal frei... und auf den Sitzen trohnen noch zwei Folien-Herzmännchen "Happy-Herz"!
Ein wahrhaft unvergesslicher Augenblick für das Brautpaar und die Hochzeitsgesellschaft.
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